• Das Alpaka (Vicugna pacos), auch Pako, ist eine, aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform
• Es gibt zwei Alpakatypen, Huacaya und Suri, welche sich in ihrer Faserstruktur unterscheiden
• Wie alle Neuweltkamele haben sie keinen Höcker
• Alpakas sind Herdentiere, gewöhnen sich auch gut an andere Tiere
• Es gibt sie in 16 Farbtönungen (von weiß-creme bis braun-grau-schwarz)
• Alpaka können 20-25 Jahre alt werden
• Mit einem Gewicht von etwa 55 bis 75 kg sind sie deutlich leichter und kleiner als Lamas
• Alpakas sind Pflanzenfresser. Sie fressen Gras, Heu und spezielles Mineralfutter
• Einmal im Jahr werden Alpakas geschoren, Ihre Faser wächst pro Monat ca. 1 cm
• Die Rohwolle kann zu hochwertigem Alpakagarn verarbeitet werden. Alpaka-Wolle zählt zu den kostbarsten Geweben der Welt
• Die Tragezeit beträgt ca. 11,5 Monate, wobei immer nur ein Junges (Cria oder Fohlen) zur Welt kommt, Zwillingsgeburten sind sehr selten
• Ein Fohlen wiegt zur Geburt 6 bis 9 kg
• Alpakas sind Schwielensohler, sie schonen die Grasnarbe
• Sie besitzen eine gespaltene Oberlippe, dadurch wird das Gras nur abgezupft und nicht abgebissen
• Alpakas bewegen sich im Passgang, d.h. beide Beine einer Körperseite werden gleichzeitig bewegt
• In Deutschland sind Alpakas und Lamas anerkannte landwirtschaftliche Nutztiere
• Alpakas sind im Gegensatz zu Dromedaren und Trampeltieren keine Reit- oder Lastentiere
• Alpakas werden in Europa nicht des Fleisches wegen gehalten
• Aufgrund Ihres ruhigen und friedfertigen Wesens werden diese Tiere für tiergestützte Aktivitäten wie z.B. Wanderungen eingesetzt